Am ehemaliges Wohnhaus Rudolf Gebauers auf der Pestalozzistrasse 7 wurde am 07.10.1981 eine Gedenktafel zu dessen Ehren angebracht. Der gelernte Gärtner wurde am 19.7.1903 in Gersdorf (Kreis Pirna) geboren. Er arbeitete viele Jahre als Chemiearbeiter in den Rütgerswerken Dohna. Nach seiner Erwerbslosigkeit war er als Bauarbeiter tätig. Er trat 1921 der KPD bei und wurde in Dohna Vorsitzender der KPD und Stadtverordneter. Er initiierte eine Zusammenarbeit zwischen KPD und SPD. Ab 1933 schmuggelte er mit anderen Widerständlern Flugblätter und anderes Material aus der CSR nach Deutschland und brachte gefährdete Genossen aus Deutschland heraus.
Da ein Verbindungsmann ihn verrat, wurde er im Juli 1933 bei einem Grenzübertritt verhaftet und kam so ins KZ Hohnstein. Er wurde im Januar 1934 wieder entlassen und nahm die illegale Arbeit wieder auf. Die erneute Verhaftung am 27.10.1938 führte ihn in das Polizeipräsidium Dresden, wo er am 10.12.1938 ermordet wurde.
In Dohna wurde auch eine Straße nach ihm benannt.
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