Auf dem evangelischen Friedhof an der Hellendorfer Straße befinden sich Massengräber, in denen Häftlinge beigesetzt wurden, die bei Fluchtversuchen erschossen wurden, aufgrund der unmenschlichen Bedinugungen gestorben sind oder Opfer der "Todesmärsche" wurden. Unter ihnen waren Häftlinge aus KZ-Außenlagern, die über die Zwischenstationen Oelsen und Barathal durch den Ort getrieben worden waren.
Des Weiteren wurden ungarische Jüdinnen aus dem Außenlager Dresden-Reick des KZ Flossenbürg auf dem Friedhof bestattet. Sie starben erst nach Kriegsende. Links hinten an der Friedhofsmauer ist für sie alle eine Gedenktafel aus poliertem Granit angebracht:
Unvergessen bleiben die Opfer des 2. Weltkrieges, die in der Stadt Bad Gottleuba ihre letzte Ruhestätte fanden. Darunter Häftlinge von Bergen-Belsen und anderen Konzentrationslagern.
Esther Pinter, Ungarn, 28.5.1945
Rosa Grundstein, Ungarn, 23.8.1945
Magda Reismann, Ungarn, 24.7.1945
Isabella Antal, 23.11.1945
Lilli Gross, Ungarn, 17.10.1945
Magda Österreich, Ungarn, 11.6.1945
sowie Bombenopfer von Dresden
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