Rudolf-Renner-Straße
von w.m. / IK Dokumentation (FdA IFA)
Ihren Namen erhielt die Straße am 31. Mai 1945. Renner war u.a. Chefredakteur der Arbeiterstimme und KPD-Mitglied, er starb an den Folgen von Misshandlung im KZ Buchenwald.
Kurzbiografie Rudolf Renner (1894-1940)
Der Antifaschist Rudolf Renner wurde am 27. März 1894 in Beule (Westfalen) geboren. Er absolvierte eine Lithographie-Ausbildung. Während des Ersten Weltkriegs schloss er sich dem Spartakusbund an und verbüßte wegen „antimilitaristischer Propaganda“ bis 1918 eine Haftstrafe.
Anschließend betätigte er sich zunächst im Rheinland als Referent und Parteisekretär für die KPD. 1920 berief ihn die Partei dann nach Sachsen, wo er zunächst als Voluntär für das KPD-Organ „Kämpfer“ arbeitete. Wenig später wurde er erster Redakteur des „Volksblattes“ (1920-1924) (4) für den Bezirk Ostsachsen, sowie Chefredakteur der „Arbeiterstimme“, die ab 1925 als Tageszeitung der KPD fungierte.






Hainewalde ist ein kleines Dorf in der Nähe von Zittau. In diesem Ort baute von 1749 bis 1753 die Adelsfamilie von Kyau ein Schloss im Renaissancestil, welches der letzte adlige Besitzer 1927 wegen Spielschulden an die Gemeinde Großschönau veräußern musste. Am 26. März 1933 wurde der ehemalige Adelssitz von der Sturmabteilung (
NSDAP – Kreisleiter Dr. Bruno Erwin Fritz Malitz befahl am 11. Februar 1945 die Evakuierung des KZ-Außenlagers Görlitz im „Biesnitzer Grund“, da die Rote Armee immer näher rückte. 25 Gehunfähige wurden noch vor Beginn des Todesmarsches durch Genickschuss getötet. 40 Häftlinge blieben im Lager.
In einer stillgelegten Tuchfabrik richtete die